Montag, 25. April 2011

16.04.2011/17.04.2011 Shanghai

Am frühen Morgen sind wir in Shanghai, der wohl modernsten Stadt Chinas, gelandet. Gleich vom Flughafen ging es mit dem Maglev mit Höchstgeschwindigkeiten von 450 km/h gen Stadtzentrum Shanghai und in unser wundervolles Hotel Grand Mercure im Norden der City. 

 Manu bei 430 km/h im Maglev (Magnetschwebebahn vom Flughafen Shanghai ins Zentrum)


Nach Koffer entpacken und Dusche hieß es dann, den Großstadtdschungel zu erkunden.

M&M am Bund

In the streets of Shanghai: Friseur mal anders...

 City-Life

 Mönche im Chenghuang Miao-Tempel beim Beten

Heimlich bei der Teezeremonie fotografiert...
Wir haben zusammen mit 3 Chinesen aus der Nähe von Peking 6 Teesorten in einer traditionell gehaltenen Teezeremonie probiert. War super-interessant und lustig. Die 3 haben uns alles Wissenswerte übersetzt.

2 unserer 3 neuen Chinesischen Freunde. Freundin Yuan hat das Bild geschossen.

Nächster Halt: World Financial Center (hier links im Bild)

 Die Aussichtsplatform mit gläsernem Steg ist die höchste der Welt!

 So einen tollen Blick über die Stadt hat man von dort oben


Am 17.04.2011 ging es dann auf zu weiteren Stadterkundungen. Nach ein paar Tempelbesuchen gab es erstmal eine Stärkung in Xintiandi: einem trendigen Viertel in der City, in dem man Shoppen und Schlemmen kann.

Xintiandi

 Leckere Shrimp-Schweinefleisch-Dumpling im laut New York Times
"einem der 10 weltbesten Restaurants": Din Tai Fung

Diese Frühlingsrolle hat den Michelin-Stern definitiv verdient! Dazu war's günstig: Wir haben nur rund 25 Euro für 2 Personen inkl. Getränke bezahlt. :)



Jing' An Tempel im gleichnamigen Stadtteil

Mehrarmiger Buddha 


 Longhua Tempel im Süden der Stadt

15.04.2011 Akaroa


In diesem netten Fischerdorf haben wir uns dann einer ganz besonderen Aktivität gewidmet: „Swimming with dolphins“! Schon morgens früh ging’s zum Pier, rein in den hübschen Neoprenanzug, rauf auf den Kutter und raus in den Pazifischen Ozean auf die Suche nach Hector Delphinen. 

 Black Cat Cruises in Akaroa

 M&M SEHR chic auf'm Kutter!

Diese Delphine sind gerade mal max. 1,5m lang und nur in Neuseeland zu finden. Zudem sind sie sehr rar und es leben nur noch rund 5.000 von ihnen – er ist in etwa also so selten wie ein Pandabär in freier Natur oder der Bengalische Tiger. Anfassen durften wir die Kleinen dann auch nicht, denn ihre Haut ist sehr empfindlich. Kaum waren wir auf dem offenen Meer, umschwimmten uns auch schon ein paar neugierige Delphine und es hieß: rein ins kühle Nass. Dank Neoprenanzug hat man im Meerwasser guten Auftrieb und durch ein bisschen Lärm (Klappern mit der Taucherbrille und Schnorchel unter Wasser oder Singen in den Schnorchel) machten wir uns aufmerksam und es dauerte nicht lange bis die Hector Delphine um uns herum schwammen und sprangen. 

Hector Delphine: neugierig & frech wie Oskar!

 Die "Männer" im Meer mit den süßen Delphinen


Gut 2,5 Stunden dauerte die gesamte Tour und dank heftigem Wellengang blieb auch leider die Seekrankheit nicht aus…

Wieder an Land und gestärkt durch ein Sandwich mit frisch gefangenem Pazifikfisch schlenderten wir noch durch Akaroa, packten dann unsere Koffer und machten uns nachmittags auf den Weg nach Christchurch von wo aus wir unsere Flieger in Richtung Auckland bzw. weiter nach Shanghai bestiegen. 13 Stunden Flug – here we come!

14.04.2011 Dunedin/ Oamaru


Leute, wie die Zeit vergeht. Schwups: sind wir schon wieder im Lande und feiern Ostern mit bunter Eiersuche! Aber wir sind Euch ja noch ein Update unserer letzten Reisetage schuldig. Also, lasst uns beginnen!


Am 13.04. haben wir Euch zuletzt aus Dunedin berichtet. Am 14.04. haben wir uns dort zum Abschied die steilste Straße der Welt angesehen. Die Baldwin Street, wie sie heißt, hat eine Neigung/Steigung von über 30% und gleicht somit schon fast einer Achterbahn. Die Bewohner sind auch nicht allzu sehr erfreut, dass ihre Straße gerne einmal als Rennstrecke benutzt wird. Wir waren ganz brav und sind die Straße zwar hinauf und bergab gefahren, aber eher im Schritttempo, weil wir wirklich Angst hatten, unseren Mietwagen zu beschädigen.

Hier geht's steil bergauf: die Baldwin Street in Dunedin


 
Später ging die Fahrt weiter Richtung Christchurch nach Akaroa – einer Halbinsel vor der Stadt. Auf dem Weg haben wir noch in Oamaru – einer alten Goldgräberstadt – Zwischenstopp gemacht und uns beim holländischen Bäcker vor Ort mit lecker Gebäck eingedeckt und die schöne, alte Innenstadt begutachtet. 

Lecker Bäcker (aus Holland) mit super Gevulde Koeken und Speculaas

 Die Altstadt von Oamaru


Am Rande der Stadt gibt es eine Pinguinkolonie, die in den Abendstunden auch gerne einmal die Zufahrtsstraße zum Strand/Hafen überquert. Das „Penguins Crossing“ Schild an der Straße ist hier eine echte Touristenattraktion, muss für viele Bilder herhalten und wird auch von der Stadt selbst als Postkartenmotiv und ähnliches verwendet, um für die putzigen Tierchen Werbung zu betreiben. 



Hier kann man sich in einer Art Amphietheater direkt am Strand abends die Heimkehr der Pingus bei spezieller Beleuchtung ansehen. Da die Pinguine nämlich sehr empfindliche Augen haben, soll man sie weder mit der Taschenlampe, noch mit Kameralicht blenden. Leider konnten wir aber nicht bis zur Dämmerung bleiben, denn Akaroa rief. Die Fahrt dorthin dauerte noch gut 1,5 Stunden. 

 Oamaru

Mittwoch, 13. April 2011

13.04.2011 Dunedin / Otago Peninsula



Heute früh haben wir die Einöde der Catlins verlassen und haben uns wieder auf den Weg in Richtung Zivilisation gemacht. Gute zwei Stunden dauerte die Fahrt von Waikawa bis nach Dunedin (sprich: Dannieden), der wohl schottischsten Stadt Neuseelands. Im Vergleich zu Invercargill haben wir hier auch sofort gemerkt, dass in dieser Stadt ein netter Flair herrscht und die britischen Einflüsse sind nicht nur an den Gebäuden und Straßennamen unverkennbar. Auf der Haupteinkaufsstraße herrschte angenehmes Treiben und man merkt den Menschen ihren wohl unbeschwerten Lebensstil an. 

 Die Innenstadt von Dunedin

  Der zentrale Punkt inmitten einiger kreisförmiger Straßen, die das Stadtzentrum umrunden

Alles geht seinen Weg, allerdings gemächlich. In der Stadt gibt es eine Menge historischer Gebäude, allem voran der große Bahnhof, der allerdings nur noch von Touristenzügen angefahren wird. 

Wo ist man hier wohl gerade angekommen?

Von außen wirkt das Bahnhofsgebäude schon sehr prachtvoll.


Daraufhin machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Universität, die einen sehr guten Ruf und vor allem auch eine Menge historischer Gebäude hat. Auch bei den Studenten konnten wir ein allgemeines "Easy Going" nur unschwer feststellen...

Die Uni


In den Nachmittagsstunden machten wir uns auf zur Otago Peninsula (Halbinsel), worauf sich u.a. das einzige Schloss Neuseelands befindet. 

Das Larnach Castle - einzigartig in Neuseeland

Snack im Castle-Cafe: Scone mit Marmelade und Cream

 So schöne Blümchen gab's im Schlossgarten zu sehen

 Ausblick vom Schlossgarten auf die Bucht vor Dunedin/ Otago

  Und noch mehr Flower-Power

Nach Erkundung des Schlosses und des angrenzenden Parks, der mit wundervollen Blumen liebevoll gestaltet ist, machten wir unseren Weg Richtung nördlichstem Punkt der Halbinsel, da es dort sowohl Robben und Albatrosse als auch blaue Zwergpinguine zu sehen geben sollte. Da es heute jedoch recht windstill war und die riesengroßen Albatrosse ihre massigen Körper nur in die Luft bekommen, wenn auch eine steife Brise weht, blieb uns deren Anblick an den Klippen leider verwehrt. Schade! Immerhin konnten wir auf einem Felsvorsprung vor den Klippen direkt im Meer kleine und große Robben sowie andere an den Klippen nistende Seevögel beobachten. Ein kleiner Spaziergang brachte uns später zum Pinguin-Strand, der hier vor den Touristen gut abgesperrt, aber ausgeschildert und beschrieben ist, so dass man die dort lebenden Zwergpinguine ungestört beobachten kann. 
 Der Pinguinstrand

Leider sind die kleinen Pinguine sehr scheu und erst bei Dunkelheit kehren sie vom Fischen aus dem Meer zu ihren Nestern in den Dünen zurück. Wir mussten uns über eine ganze Stunde gedulden, bis die ersten Pinguine im fast Finsteren an Land tapsten. Leider war es auch zu dunkel, um Fotos zu schießen, denn die Pingus waren hinter der Absperrung 1. weit weg und 2. schwer erkennbar. Zudem sollte man weder Taschenlampe noch Blitzlicht benutzen, um die Kleinen nicht zu stören, was ja auch sehr lobenswert ist, so dass die Pinguine hier ungestört ihrer Natur nachgehen können. Nungut, nachdem wir einige der Pingus aus dem Wasser kommen gesehen haben und uns ein Kleiner direkt vor der Absperrung aus seinem Dünen-Nest zuwinkte, machten wir uns wieder auf den Rückweg in unser Hotel in Dunedin und zu einem leckeren Abendessen direkt am Meer. Natürlich stand frischer Fisch auf der Speisekarte!

 Suchbild: Finde den Zwergpinguin!


Liebe Leser, da wir uns am Freitag auf den Weg von Christchurch/ Auckland nach Shanghai begeben und dort auch im letzten Jahr „dank“ Internetzensur keinen Blog schreiben konnten, können wir Euch nicht versprechen, ob ihr zeitig wieder von uns hört. Morgen werden wir wohl auch keinen Internetanschluss haben, da wir nur in einem kleinen B&B aufdem Land untergebracht sein werden. Unser Donnerstags-Ziel wird auf jeden Fall Akaroa sein, wo wir uns noch ein Highlight vorgenommen haben: mit Delphinen schwimmen zu gehen. Eine Zusammenfassung der letzten Reisetage reichen wir aber unbedingt nach! Schonmal danke für’s Lesen und Eure Kommentare! Liebe Grüße, M&M

 Next Stop: Shanghai!